Die Leitprinzipien der Daten-Governance im Überblick

Daten sind das neue Gold, und wie bei allem, was glänzt, können Unternehmen einfach nicht die Finger davon lassen. Die moderne Welt von heute basiert auf Big Data und maschinellem Lernen, wobei Daten den Treibstoff liefern.

Doch wie bei allem, was einen so hohen Wert hat, gibt es Regeln und Gesetze, die dafür gelten.

Von der Speicherung über die Nutzung bis hin zur Sicherheit müssen Daten jederzeit mit Sorgfalt behandelt werden. Andernfalls können sie in die falschen Hände geraten und missbraucht werden.

Das ganze Fiasko rund um die US-Wahlen und die Daten von Facebook, das Mark Zuckerberg vor Gericht brachte, ist allgemein bekannt.

Wie lauten diese Regeln also? Und wie setzt man sie um? Wir haben eine Liste mit sieben Grundsätzen zusammengestellt, die für alle verwendeten Daten gelten.

Diese sorgen dafür, dass Ihr Unternehmen beim Umgang mit großen Datenmengen vor den meisten Herausforderungen geschützt ist.

Liste der Leitprinzipien für die Datenverwaltung

Wahrung der Datenintegrität

Integrität ist das wichtigste Prinzip. Ob die Ihnen vorliegenden Daten auf die richtige Weise genutzt werden, hängt von der Stelle ab, die sie verwendet.

Sind deren Mittel und Ziele ethisch vertretbar, bleibt die Integrität der Daten gewahrt.

Alle Beteiligten, die die Daten nutzen, müssen bei allen Entscheidungen, die in Bezug auf die Daten getroffen werden, ehrlich und offen sein. Dies kann Entscheidungen über Maßnahmen, Auswirkungen, Einschränkungen usw. umfassen.

Transparenz

Wann immer Daten verwendet werden sollen, muss stets für angemessene Transparenz gesorgt werden. Alle Beteiligten, die die Daten nutzen oder deren Daten verwendet werden, müssen wissen, wie diese genutzt werden.

Jede Entscheidung bezüglich der Nutzung und Kontrolle muss allen Beteiligten wirksam mitgeteilt werden. Dadurch lassen sich mögliche Probleme vermeiden, die in Zukunft auftreten könnten.

Verantwortlichkeit und Eigentumsrechte an den Daten

Es ist erforderlich, die Eigentumsverhältnisse an den Daten festzulegen. Die Zugriffsrechte sollten im Rahmen geeigneter Verfahren festgelegt werden.

Alle Daten, die funktionsübergreifend genutzt werden, fallen unter die Daten-Governance.

Daher werden alle Entscheidungen, Prozesse und Kontrollen in Bezug auf Daten, d. h. deren Verantwortlichkeit, durch die Daten-Governance geregelt.

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Verantwortungsbewusste Verwaltung

Ein weiterer wichtiger Grundsatz, den es zu beachten gilt, ist die Datenverwaltung. Mit der Rechenschaftspflicht geht auch Verantwortung einher.

In jeder Organisation muss ein Datenverwalter ernannt werden. Der Datenverwalter ist dafür verantwortlich, dass alle Regeln und Vorschriften eingehalten werden.

Dies gilt auch für Gruppen von Datenverwaltern. Sie sind jederzeit dafür verantwortlich, wie die Daten genutzt und gespeichert werden. Sie müssen stets sicherstellen, dass die bewährten Verfahren für den Umgang mit den Daten befolgt werden.

Standardisierung von Daten

Viele Teams innerhalb einer Organisation nutzen die Daten. Dies kann dazu führen, dass Daten in einem bestimmten Format möglicherweise nicht mit einer anderen Anwendung kompatibel sind.

Aus diesem Grund müssen spezifische Richtlinien und Regeln für die Standardisierung der Daten festgelegt werden.

Dazu gehören unter anderem Regeln für die Datendefinition, den Datenzugriff, die Datensicherheit und den Datenschutz.

Verändermanagement

Aufgrund von Unstimmigkeiten kann es erforderlich werden, Daten zu ändern. Dabei besteht stets die Gefahr, dass Daten verfälscht werden.

Daher gewährleistet die Daten-Governance ein ordnungsgemäßes Änderungsmanagement, sei es proaktiv oder reaktiv.

Dies umfasst Referenzwerte, Metadaten und Stammdaten – sowie deren Verwendung und Struktur.

Datenprüfung

Alle verwendeten Daten können geprüft werden. Alle Entscheidungen, Kontrollen und Prozesse im Zusammenhang mit Daten, die unter die Daten-Governance fallen, können Gegenstand von Prüfungen sein. Daher müssen sie eine ordnungsgemäße Dokumentation enthalten, die die Einhaltung der Vorschriften belegt.

Fazit

Die Verwaltung von Daten kann eine mühsame Aufgabe sein. Fehlende Richtlinien und Standardisierung können bei der Handhabung und Nutzung von Daten zu Verwirrung führen.

Leitprinzipien der Daten-Governance sind hilfreich, um die bewährten Verfahren bei der Datennutzung zu verstehen. Dies wiederum führt zu einer effektiven Datennutzung und vielversprechenden Ergebnissen.