Bevor wir uns näher mit dem Thema DAM vs. CMS befassen, wollen wir zunächst kurz beide Begriffe erläutern.
Digital Asset Management (DAM) ist ein System, das dabei hilft, die digitalen Assets eines Unternehmens an einem zentralen Ort zu speichern und zu organisieren.
DAM ist eine Komplettlösung für alle Probleme eines Unternehmens im Zusammenhang mit Inhalten.
Das Content-Management ist eines der größten Probleme, mit denen Unternehmen heutzutage konfrontiert sind. DAM bietet genau das, was zur Bewältigung dieser Situation erforderlich ist.
Der Hauptvorteil von DAM besteht neben der Speicherung einer Vielzahl digitaler Assets darin, dass die Inhalte zentral gespeichert werden, was einen schnellen Zugriff für alle Abteilungen ermöglicht.
Außerdem ist es sicher und verbessert die Suchbarkeit, wodurch die Mitarbeiter unterstützt werden.
Einige Beispiele für gute DAM-Systeme sind Adobe Experience Manager, HyperCMS, ResourceSpace usw.
Kommen wir nun zum CMS. Ein Content Management System (CMS) ist eine Lösung, die die Erstellung und Änderung von Inhalten auf einer Website verwaltet.
Es verfügt über ein Control Panel, über das man den Inhalt einer Website ganz nach Bedarf anpassen kann, auch ohne Kenntnisse in technischen Sprachen wie CSS (Cascading Style Sheets), HTML (Hypertext Markup Language) und anderen Programmiersprachen.
Jegliche Ergänzungen und Löschungen können vom Administrator ganz einfach über das Control Panel vorgenommen werden.
Verschiedene Systeme haben unterschiedliche Funktionen und erfüllen unterschiedliche Anforderungen. Die Auswahl der richtigen CMS-Plattform ist kein einfacher Prozess.
Diese Frage ist schwieriger zu beantworten, als es scheint, da es keine perfekte Antwort darauf gibt. Daher ist es notwendig, Ihre Prioritäten zu ermitteln und entsprechend die richtige Wahl zu treffen.
Einige Beispiele für gute CMS sind WordPress, Xpress Engine, Concrete und Drupal.
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DAM vs. CMS: Der Unterschied zwischen den beiden
Offensichtlich verwalten sowohl DAM als auch CMS das, was gemeinhin als Inhalt bezeichnet wird. Aber die beiden unterscheiden sich grundlegend voneinander.
Der größte Unterschied zwischen CMS und DAM besteht darin, dass Sie mit dem CMS nicht nur Ihre Website, sondern deren gesamte Grundlage verwalten, egal ob es sich um WordPress oder Concrete handelt.
Ihr CMS kümmert sich nicht nur um Ihre Assets, sondern auch um alle Inhalte, die auf Ihrer Website angezeigt werden.
Mit „Inhalten” meine ich hier alles, was sich auf Ihrer Website befindet, nicht nur Ihre Bilder, Dokumente oder Blogbeiträge.
Die Abschaffung von CMS würde bedeuten, dass Ihnen nichts mehr zur Verfügung steht, mit dem Sie die Inhalte verwalten können.
Im Gegensatz dazu decken die Dienste eines DAM nicht nur Ihre Website ab, sondern unterstützen auch den Vertrieb und das Marketing Ihres gesamten Unternehmens.
DAM fungiert als Brücken-Workflow-Engine zwischen Marketingfachleuten und Designern, um Assets zu erstellen, zu überprüfen und schließlich zu genehmigen.
DAM dient auch als zentraler Speicherort für die genehmigten kreativen Inhalte des Unternehmens.
Zu den wichtigsten Funktionen eines DAM gehören Such- und Filterfunktionen, das Taggen von Assets, das Erteilen oder Entziehen von Berechtigungen, die Archivierung, Markup-Tools für Videos und Bilder und vieles mehr.
Kurz gesagt ist DAM die Brücke zwischen Digitalvermarktern und Grafikdesignern, die die Ergebnisse für Marketingaktivitäten verwaltet und organisiert.
Kann die Integration von DAM und CMS funktionieren?
Meiner Meinung nach ja. Oftmals kann die Suche nach Bildern mit einer Geschichte zu einem chaotischen Albtraum werden.
Nehmen wir einmal eine Situation, in der jeder die Dateinamen nach Belieben speichert – genau hier beginnt die ganze Verwirrung.
Wie kann man beispielsweise einen Ordner oder ein Bild mit dem Dateinamen „20190816-cda” suchen? Das Chaos wird mit der Zeit nur noch schlimmer.
Hier kann die Integration von DAM und CMS Wunder wirken. Man kann Mitarbeiter nur so lange zwingen, Dateinamenskonventionen einzuhalten.
Mit DAM lassen sich all diese Prozesse jedoch automatisieren. Wenn jemand beispielsweise ein Bild eines Labradors benötigt und sich nicht sicher ist, wie das Bild heißt oder wo es gespeichert ist, kann er einfach ein paar Stichwörter eingeben, und DAM liefert schnelle und genaue Suchergebnisse über die mit den Bildern verknüpften Metadaten. Voila! Das war ganz einfach, nicht wahr?
Abschließend möchte ich sagen, dass sowohl CMS als auch DAM hervorragend funktionieren. Aber aufgrund menschlicher Fehler und Handlungen können selbst diese Systeme versagen und nicht das leisten, was sie eigentlich sollen.
Wenn man sich ansieht, wie sich diese beiden Systeme ergänzen können, lässt sich nicht leugnen, dass sie gemeinsam ressourcenschonender arbeiten können.
Deshalb ist es am besten, diese beiden Systeme zu integrieren, um das Beste aus ihnen und der Organisation als Ganzes herauszuholen, und deshalb sollten wir nach DAM und CMS suchen, anstatt DAM vs. CMS.




