Cyber-Bedrohungen haben in den letzten Jahren zugenommen, und ein Protokollverwaltungssystem für die Datenbeschaffung allein reicht nicht aus, um diese sich ständig weiterentwickelnden Cyber-Bedrohungen zu bekämpfen. Hier kommen integrierte Tools wie SIEM ins Spiel.
In diesem Blog werden wir den Unterschied zwischen SIEM und Log-Management diskutieren.
Was ist SIEM?
SIEM steht allgemein für Security Information und Event Management (Sicherheitsinformations- und Ereignismanagement). Es ist eine Kombination aus Security Information Management (SIM) und Security Event Management (SEM).
Die grundlegende Logik hinter einem SIEM besteht darin, Daten aus mehreren Quellen zu aggregieren, Abweichungen vom definierten Prozess zu erkennen und die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen.
Was ist Log-Management?
Log-Management ist im Allgemeinen die Kombination von Prozessen, die zur Überwachung und Erleichterung der Datengenerierung und deren Übertragung verwendet werden, woraufhin die Daten analysiert und gespeichert werden und schließlich die großen Datenmengen entsorgt werden.
Unterscheidungsmerkmale zwischen SIEM und Protokollverwaltung
Der Prozess der Datenerhebung
Das Protokollmanagement sammelt die Daten auf der Grundlage der Richtlinien über einige systemspezifische, ereignisgesteuerte Benachrichtigungen, aber es erfordert einigen Aufwand, die Daten zu zentralisieren.
SIEM ist jedoch ein fortschrittliches Tool, mit dem Sie die Daten mühelos zentralisieren können, was die Speicherung der Daten von vornherein erleichtert.
Grundlegend in seiner Natur
Im Log-Management-System müssen Sie die Art der zu erfassenden Informationen, das Medium für die Übertragung der Logs und den Prozess ihrer Speicherung festlegen.
Hier kommen die SIEM-Event-Management-Tools zum Einsatz. Da diese Tools hochentwickelt sind, tragen sie dazu bei, die Anzahl der für den Abschluss des Log-Management-Zyklus erforderlichen Ereignisse zu reduzieren, was nicht nur Zeit spart, sondern auch die Effizienz verbessert.
Echtzeitanalyse
Im Falle der Protokollverwaltung können Sie keine Benachrichtigungen zur Erkennung von Bedrohungen erhalten, da die Protokollverwaltungssysteme keine Analyse- und Entscheidungsfunktionen bieten.
Mit SIEM-Tools können Sie jedoch die Daten in Echtzeit analysieren und die Benutzer benachrichtigen, wenn es zu Abweichungen von den normalisierten Daten kommt, d. h. wenn die Gefahr einer Cyber-Sicherheitsverletzung besteht.
Einhaltung der Datenschutzbestimmungen
In Ihren gängigen Protokollverwaltungstools finden Sie keine Compliance-Funktionen, und Sie benötigen andere Arten von Geräten, um die Datensicherheits-Compliance-Normen einzuhalten.
Die meisten SIEM-Systeme verfügen über Compliance-Berichtsfunktionen, die Ihnen dabei helfen, die Datensicherheitsanforderungen einzuhalten.
Fähigkeit, Bedrohungen zu erkennen, zu analysieren und davor zu schützen
Log-Management-Tools sind nicht intelligent genug, um Cyber-Bedrohungen zu analysieren. Diese Tools können lediglich Daten bereitstellen, aus denen Sie selbst schließen müssen, ob eine Bedrohung vorliegt oder nicht.
SIEM-Tools hingegen können Cyber-Bedrohungen nicht nur identifizieren und melden, sondern auch im Falle einer Cyber-Sicherheitsverletzung innerhalb weniger Minuten nach dem Vorfall Berichte erstellen.
Diese Vorgehensweise hilft Ihnen, die Ursachen des Verstoßes zu verstehen, und gibt Ihnen außerdem die Möglichkeit, sich auf die Bekämpfung künftiger Cyber-Bedrohungen vorzubereiten.




