Das Internet der Dinge (IoT) verbindet im Grunde genommen zahlreiche Geräte und Anwendungen auf der ganzen Welt miteinander, und dieser neue Trend wächst exponentiell.
Experten schätzen, dass der IoT-Markt bis 2025 um 1,17 Billionen US-Dollar wachsen wird und bis 2029 wahrscheinlich sogar 2,37 Billionen US-Dollar erreichen wird. Dies spiegelt wider, wie Unternehmen aus verschiedenen Branchen diese Technologie einsetzen.
IoT-Geräte verfügen über integrierte Sensoren, die ihnen helfen, miteinander zu kommunizieren und eine Reihe von Aktionen auf der Grundlage der gesammelten Daten, erkannten Standorte und erfassten Bewegungen auszuführen.
All dies soll offenbar unser Leben einfacher machen.
Jedes Gerät oder jede Vorrichtung, das bzw. die mit einem anderen Gerät oder einer anderen Vorrichtung kommuniziert, tauscht Informationen aus. Wie erfolgt dieser Informationsaustausch konkret? Die Antwort lautet: mithilfe von Technologie.
Dadurch fallen die Geräte in den Zuständigkeitsbereich der IT, und Probleme, die sich aus dieser Kommunikation ergeben, werden vom IT-Service-Management-Team (ITSM) behandelt.
Mit der Weiterentwicklung der Technologie und der zunehmenden Verbreitung des IoT bei Verbrauchern, Unternehmen und Branchen wird sich die Art und Weise, wie wir IT-Services bereitstellen, grundlegend verändern.
Das IoT wird das Servicemanagement in vielerlei Hinsicht verbessern. Die von IoT-Geräten gesammelten Daten können Unternehmen dabei helfen, ihr Servicemanagement zu optimieren.
Hier sind einige Beispiele dafür, wie sich das IoT auf das IT-Servicemanagement (ITSM) auswirken wird:
- Eskalierte Anzahl von Vorfällen
Heute wissen wir alle, wie komplex Smartphones und andere neue Geräte geworden sind.
Das Aufkommen neuer mobiler Betriebssysteme und Geräte hat zu einer massiven Zunahme von Vorfällen geführt, da kleine Fehler bekannt werden, wenn Anwendungen und Dienste in unterschiedlichen Situationen miteinander interagieren.
Nun fügen Sie neue IoT-APIs, Überwachungsgeräte, Roboter, Wearables und automatisierte Gebäudesteuerungssysteme zur Konfiguration hinzu. Man muss kein Genie sein, um zu verstehen, dass sich Vorfälle zwangsläufig häufen werden.
- Komplexität im Veränderungsmanagement
Neue Geräte, die mit dem Netzwerk interagieren, bedeuten mehr Konfigurationselemente, die durch eine Änderung beeinträchtigt werden können.
Dieser Anstieg an Geräten und ihre gegenseitige Abhängigkeit erfordern eine erhöhte Transparenz.
- Neue Sicherheitsbedenken
Ein zentrales Problem, das durch das IoT entsteht, ist die Interaktion von Geräten untereinander und ihre automatische Reaktion auf das, was sie gelernt haben.
Das bedeutet, dass ein Hacker, der sich illegal Zugang zu einem Netzwerk verschafft, möglicherweise mehr als nur Daten stehlen kann.
Diese Person könnte nicht nur sicherheitsrelevante Informationen stehlen, sondern auch die Konfiguration von IoT-Geräten ändern oder ihnen falsche Daten zuführen, um ihre Interaktion mit der physischen Welt zu beeinflussen.
Auf diese Weise können Kriminelle Roboter einsetzen, um Menschen zu schaden, Temperaturen an Orten, an denen Klimakontrolle unerlässlich ist, auf schädliche Werte ansteigen zu lassen oder schwere Schäden anzurichten. Das klingt wie in einem Science-Fiction-Film, nicht wahr?




